Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria

Spurenverwischung im Internet

Kategorie: IT-Sicherheit, Web Technologien

Bei nahezu allen Internet-Aktivitäten werden Spuren hinterlassen, welche entsprechend zusammengeführt und ausgewertet, Rückschlüsse zulassen, die einzelne Personen mit hinreichender Sicherheit identifizieren können. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass der technische Unterbau des Internets aus einer Zeit stammt, in der Privatsphäre und Datenschutz auf dieser Ebene irrelevant waren. Da es sich bei den involvierten Komponenten jedoch vielfach um kritische Infrastrukturen handelt, können diese nicht ersetzt werden. Somit müssen aktiv zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um die eigene Identität im Internet geheim zu halten und möglichst wenig Spuren zu hinterlassen. Doch vor allem werden auch auf Applikationsebene unzählige Spuren hinterlassen, welche unzweifelhaft einzelnen Personen zugeordnet werden können.

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25

Juli

2017

Blockchain & Smart Contracts

Kategorie: IT-Sicherheit

Die Blockchain wurde von einer Person oder einer Gruppe von Personen unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto als Teil der Kryptowährung Bitcoin entwickelt. Im Allgemeinen stellt die Blockchain eine verteilte Datenbank dar, die aus verketteten Blöcken besteht. Der Projektbericht beschreibt die grundlegenden Blockchain-Typen sowie Konsensus-Protokolle mit Fokus auf die Ethereum Plattform. Die Ethereum Plattform wurde ausgewählt, da es sich hierbei um eine Erfolg versprechende Plattform zur Ausführung von Smart Contracts handelt. Bei Smart Contracts handelt es sich um autonome Agenten, welche innerhalb des Blockchainnetzwerkes ausgeführt werden. Dadurch lassen sich ausfallsichere, zensurresistente, verteilte Applikationen entwickeln. Aufbauend auf dem erworbenen Wissen wurde ein blockchain-basierter Messenger umgesetzt.
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Traffic-Analyse mobiler Anwendungen

Kategorie: IT-Sicherheit

Unterstützend wurde bei der Inspektion mobiler Anwendungen auch bisher bereits untersucht, welche Daten von Applikationen ins Internet gesendet und von dort empfangen werden. Wurden hierbei Daten im Klartext übertragen, konnten daraus intuitive Rückschlüsse über ihre Verwendung im Kontext einer Mobilanwendung gezogen werden. Durch die zunehmende Verschlüsselung (HTTPS/TLS) von Netzwerkverkehr wird die Aussagekraft von aufgezeichneten Datenpaketen jedoch beschränkt und erlaubt naturgemäß wenig Rückschlüsse über die übertragenen Daten.
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24

Mai

2017

Analyse von Browser-Erweiterungen

Kategorie: IT-Sicherheit, Web Technologien

Mit Hilfe von Browser-Erweiterungen lässt sich die Funktionalität von modernen Webbrowsern nahezu beliebig erweitern. Durch die Möglichkeit, einfachen Zugriff auf sensible Daten wie Cookies zu erhalten, werden Browser-Erweiterungen allerdings häufig für bösartige Zwecke genutzt. Aber auch gutartige aber fehlerhafte Erweiterungen können durch Fehler in der Implementierung für gezielte Angriffe genutzt werden. Die Sicherheitsmechanismen von modernen Browsern liefern meist nur bedingten Schutz vor derartigen Angriffen. Die vorliegende Studie beschäftigt sich deshalb mit Gefahren, die von solchen Erweiterungen ausgehen können.

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5

Mai

2017

Erhebung State-of-the-Art direkter Kommunikations-dienste

Kategorie: Cloud Computing, IT-Sicherheit, Web Technologien

Direkter Datenaustausch und direkte Kommunikationsdienste gewinnen durch nahezu immer verfügbare, große Bandbreiten zunehmend an Bedeutung. Gleichwohl führen einige Eigenschaften der dem Internet zu Grunde liegenden Infrastruktur diesbezüglich zu signifikanten Einschränkungen. Hierbei handelt es sich um „Altlasten“, welche noch auf absehbare Zeit die Art und Weise, wie direkte Verbindungen zwischen Endgeräten hergestellt werden, beeinflussen werden.
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24

April

2017

Automatisierte Reasoning über Sicherheitsrichtlinien

Kategorie: eGovernment, IT-Sicherheit

Angewandte Ansätze des Autorisierungsmanagements konzentrieren sich oft auf ein einzelnes System oder eine konkrete Umgebung. Aus dieser Perspektive wird oft die Sicherheit von Datenaustauschprozessen vernachlässigt, die sich über verschiedenen Abteilungen und Organisationen erstrecken.
Im Zuge dieser Arbeit wird das Autorisierungsmanagement von konkreten Organisationen, sowie von ihren Geschäfts- oder Ressourcenmodellen und zugehörigen Implementierungen getrennt. Dazu wird ein Framework vorgestellt, das ein einheitliches und flexibles Dienst- und Sicherheitsrichtlinienmodel sowie unterstützende Tools zur Verfügung stellt.
Das Ziel dieses Projekts ist die Evaluierung von potentieller Anwendung von ontologischem bzw. semantischem Reasoning für  dienstübergreifende Autorisierungsmanagement.

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15

März

2017

Sicherheitsaspekte Web APIs

Kategorie: Cloud Computing, eGovernment, IT-Sicherheit, Web Technologien

Web-APIs sind wesentlicher Baustein des heutigen Webs, sie erlauben effiziente und technologisch neutrale Daten- und Prozessintegration zwischen Akteuren und Plattformen. Als Innovationstreiber spielen Web APIs weiter eine wichtige Rolle, da diese Technologie die Verwirklichung neuer Geschäftsmodelle und Produkte methodisch unterstützt. Diverse Modelle und Implementationen haben die Erzeugung sowie die Etablierung von standardisierten Frameworks für API-Spezifikation motiviert. Weiter lesen…

Browser-Addon zur Zertifikatsprüfung mit EU Trust Lists

Kategorie: Elektronische Signatur, IT-Sicherheit

Zu Demonstrationszwecken wurde von A-SIT ein Addon für Mozilla Firefox realisiert, das den Vertrauensstatus von Webseiten-Zertifikaten auf Basis der EU Trust List (TL) überprüft und auswertet. Die Erweiterung ergänzt die Adressleiste des Browsers um ein Symbol, das die Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten auf HTTPS-geschützten Webseiten gemäß der eIDAS-Verordnung via TL anzeigt. Weiter lesen…

Dezentralisierung zentralisierter Dienste

Kategorie: Cloud Computing, IT-Sicherheit

Auf Grund der zunehmenden Verbreitung mobiler Geräte hat sich das Nutzerverhalten in den letzten Jahren stark verändert. Typischerweise haben Benutzerinnen und Benutzer mehrere Geräte, auf denen unterschiedliche Dienste genutzt werden, deren Daten möglichst überall verfügbar sein sollen. Dieses Verlangen wird von Serviceanbietern auch befriedigt, auf technischer Ebene allerdings meist durch den Einsatz klassischer Client-Server-Architekturen. Nach wie vor spielen zentrale Instanzen in verteilten Systemen dieser Art eine wichtige Rolle. Bestehende Dienste wurden über die Jahre hinweg zwar stetig weiterentwickelt und an die Nutzergewohnheiten angepasst, ihre grundlegende Struktur bliebt jedoch weitgehend unverändert. Weiter lesen…